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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 24. Dezember 2025

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend 'AGB') gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen zwischen Webnify, Connor Welge, Grandweg 122c, 22529 Hamburg (nachfolgend 'Anbieter') und dem Kunden bezüglich der Nutzung der Webnify-Plattform und der damit verbundenen Dienstleistungen.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird vom Anbieter ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Die AGB gelten auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen AGB abweichender Bedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos ausführt.

§ 2 Vertragspartner

Webnify

Connor Welge

Grandweg 122c

22529 Hamburg

E-Mail: info@webnify.dev

§ 3 Leistungsbeschreibung

Der Anbieter betreibt eine Software-as-a-Service (SaaS) Plattform zur Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung von Websites. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarif und umfasst insbesondere:

  • Bereitstellung und Hosting von Websites auf der Infrastruktur des Anbieters mit garantierter Verfügbarkeit gemäß gewähltem Tarif
  • Zugang zum webbasierten Content-Management-System (CMS) zur eigenständigen Pflege der Website-Inhalte
  • Integrierte Webanalyse mit datenschutzkonformer, anonymisierter Erfassung von Besucherdaten
  • Technischer Support per E-Mail und Ticketsystem während der Geschäftszeiten (Mo-Fr, 9-17 Uhr)
  • Automatische Sicherheitsupdates und regelmäßige Backups der Kundendaten

Der Anbieter behält sich vor, den Leistungsumfang jederzeit zu erweitern, zu verbessern oder anzupassen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und nicht zu einer wesentlichen Einschränkung der vertraglich zugesicherten Leistungen führt.

§ 4 Vertragsschluss

Die Darstellung der Leistungen und Preise auf der Website des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden dar, ein Angebot zum Vertragsschluss abzugeben (invitatio ad offerendum).

Mit der Registrierung auf der Plattform und/oder der Buchung eines kostenpflichtigen Tarifs gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Registrierung/Bestellung unverzüglich per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar.

Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Registrierung des Kunden bestätigt, den Zugang zur Plattform freischaltet oder die bestellte Leistung erbringt. Der Vertragstext wird gespeichert und dem Kunden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

Die zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Preise ergeben sich aus der aktuellen Preisliste auf der Website des Anbieters. Alle angegebenen Preise sind Endpreise.

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und in den Rechnungen nicht gesondert ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung).

Der Anbieter behält sich vor, die Preise für zukünftige Abrechnungszeiträume anzupassen. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung.

Die erstmalige Bereitstellung kostenloser Testphasen oder Freikontingente liegt im Ermessen des Anbieters und begründet keinen Anspruch auf zukünftige kostenlose Leistungen.

§ 6 Zahlungsabwicklung

Die Zahlung der vereinbarten Vergütung erfolgt im Voraus für den jeweils gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich). Die Abbuchung erfolgt automatisch über den gewählten Zahlungsdienstleister (Stripe) zum Beginn jedes Abrechnungszeitraums.

Der Kunde ist verpflichtet, für eine ausreichende Deckung des Zahlungsmittels zu sorgen. Bei fehlgeschlagenen Zahlungen wird der Kunde per E-Mail benachrichtigt und erhält eine Nachfrist von 7 Tagen zur Begleichung der offenen Beträge.

Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform vorübergehend zu sperren, bis die ausstehenden Beträge beglichen sind. Verzugszinsen werden in gesetzlicher Höhe berechnet.

§ 7 Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich zur Einhaltung folgender Nutzungsbedingungen:

  • Der Kunde darf die Plattform nicht zur Verbreitung rechtswidriger, beleidigender, verleumderischer, pornografischer oder anderweitig gegen geltendes Recht verstoßender Inhalte nutzen.
  • Die Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
  • Handlungen, die die Stabilität, Sicherheit oder Verfügbarkeit der Plattform beeinträchtigen könnten (z.B. übermäßige Serverbelastung, Hacking-Versuche), sind untersagt.
  • Die Nutzung der Plattform für den Versand von unerwünschten Massennachrichten (Spam) oder für Phishing-Aktivitäten ist strikt verboten.
  • Der Kunde trägt die volle Verantwortung für alle über seinen Account veröffentlichten Inhalte und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei.

Bei Verstößen gegen diese Pflichten ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform nach vorheriger Abmahnung (in dringenden Fällen auch sofort) zu sperren. Das Recht zur fristlosen Kündigung bei schwerwiegenden Verstößen bleibt unberührt.

§ 8 Nutzungsrechte

Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an der Plattform ein. Dieses Recht ist auf die vertragsgemäße Nutzung beschränkt.

An den vom Kunden erstellten Inhalten verbleiben sämtliche Rechte beim Kunden. Der Anbieter erhält lediglich die zur Erbringung der Dienstleistung erforderlichen technischen Nutzungsrechte (Speicherung, Übertragung, Anzeige).

Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden auf Anfrage einen Export seiner Daten zur Verfügung. Nach Ablauf einer Frist von 30 Tagen nach Vertragsende werden die Kundendaten unwiderruflich gelöscht.

§ 9 Haftungsbeschränkung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

Für sonstige Schäden haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine Haftung für den Verlust von Daten besteht nur im Rahmen der oben genannten Einschränkungen und nur insoweit, als der Kunde seine Daten nicht selbst durch zumutbare Sicherungsmaßnahmen (z.B. eigene Backups) gesichert hat.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei der Übernahme ausdrücklicher Garantien.

§ 10 Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter ist bemüht, eine hohe Verfügbarkeit der Plattform zu gewährleisten. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird jedoch nicht garantiert, soweit nicht ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung des gewählten Tarifs zugesichert. Insbesondere bei höherer Gewalt, Cyberangriffen oder Wartungsarbeiten kann es zu vorübergehenden Einschränkungen kommen.

Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der Hauptnutzungszeiten durchgeführt und dem Kunden mindestens 48 Stunden im Voraus per E-Mail angekündigt. Bei dringenden Sicherheitsupdates kann eine vorherige Ankündigung entfallen.

§ 11 Vertragslaufzeit und Kündigung

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Mindestlaufzeit entspricht dem gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich).

Der Vertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung muss schriftlich oder per E-Mail erfolgen.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen gegen diese AGB, Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen oder Insolvenz einer Vertragspartei.

Bei Vertragsbeendigung werden bereits gezahlte Beträge für den laufenden Abrechnungszeitraum nicht erstattet, es sei denn, die Kündigung erfolgt aus einem vom Anbieter zu vertretenden wichtigen Grund.

§ 12 Datenschutz

Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Details zur Datenverarbeitung entnehmen Sie bitte unserer separaten Datenschutzerklärung auf dieser Website.

§ 13 Änderungen dieser AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen, zur Behebung von Regelungslücken oder zur Verbesserung der Leistungen erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

Änderungen werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird der Kunde in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.

§ 14 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis Hamburg.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen am nächsten kommt.